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Denk‘ ich an Deutschland in der Nacht, so bin ich um den Schlaf gebracht (2)

Deutschland hat eine laaange Geschichte. Und gerade die Geschichte im vergangenen Jahrhundert war überschattet von Gewalt, Massenmord und Krieg. Einzig die Wiedervereinigung zum Ende des letzeten Jahrhunderts ist ein kleiner Lichtblick gewesen – zumindest für die meisten Menschen in Ost- und Westdeutschland.

Daher ist es eine gute Sitte der deutschen Nachkriegspolitik gewesen, keine Waffen und auch keine Güter, die militärisch genutzt werden können, an Kriegs- und Krisenländer zu exportieren.

Doch diese „gute Sitte“ wurde in den vergangenen Tagen über Board geworfen, denn die Bundesregierung (bestehend aus CDU, CSU und SPD) will nun Waffen und Militärfahrzeuge an die Kurden im Nordirak liefern, um deren Kampf gegen den „Islamischen Staat“ (IS) zu unterstützen. Man könnte meinen, es sei eine Art Hilfe zur Selbsthilfe.

Doch in den vergangenen Kriegen und Konflikten fanden über kurz oder lang immer solche Waffenlieferungen ihren Weg zum Gegner. Oder – noch schlimmer – die Belieferten wendeten sich gegen die ehemaligen Geberländer.

Kein Konzept haben, aber Waffen liefern – das geht nicht!

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